| MAI 08 - Gardasee
neuer Träger an die Karre und ab nach Italien:

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Tja und siehe da. Seppl hat vor paar Jahren noch unsere Jets mit
Wachsstiften gemahlt und nu fährt er schon selbst.. sauber !!
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Na ja , inzwischen wird die Luft für Jetskifahrer am
Rhein wohl auch immer dünner. Das " dreckige Dutzend" lässt
sich jedoch nicht aufhalten :
Bericht aus
" der Westen "
Adrenalin pur
Düsseldorf, 11.09.2008, MICHAEL MÜCKE
FREIZEIT. Jetski-Fahrer missbrauchen die Wellen der
Rheinschiffe für gefährliche Manöver. Aufhalten kann man sie meist nicht.
Es sind gerade mal ein Dutzend Jetski-Fahrer, die
hier an schönen Tagen auf dem Rhein rumkurven. Wenige, die viel Krach
machen. Nicht nur Anwohner fühlen sich belästigt. Auch so mancher
Rhein-Kapitän. Der braucht gute Nerven, wenn ein Wassermotorrad auf ihn
zurast, sein Schiff umkreist und dann auf den Wellen reitet, die der
schwere Kahn erzeugt. Die Flitzer suchen den Kick. Aufhalten kann man sie
nur schwer. Auf den Straßen gibt es zwar Tempolimits, auf dem Rhein aber
nicht.
Senkrecht nach oben
Montagabend, kurz nach 19 Uhr nahe der Oberkasseler
Brücke. Ein Mann im Neoprenanzug bekommt wieder seinen Adrenalin-Stoß. Mit
vermutlich fast 80 km/h steuert er auf ein Frachtschiff zu, bremst kurz
ab, startet durch und schießt auf eine Welle zu. Das Wassermotorrad
springt meterhoch, die Kufen zeigen senkrecht zum Himmel. Sekunden später
klatscht die PS-starke und rund 15 000 Euro teure Maschine wieder auf das
Wasser. Das ist die entscheidende Sekunde. Nur eine falsche Bewegung und
der Mann fliegt vom Sitz oder die Maschine fällt rückwärts auf ihn.
Die Schaulustigen am Ufer gaffen. Der Fahrer auf dem
Jetski scheint das zu genießen. Schon hat er sich ein anderes Schiff
ausgesucht - auf der Suche nach der nächsten Welle. Erst nach zehn Minuten
dreht er mit Vollgas Richtung Norden ab.
Ein Einzelfall? Wohl nicht. Das Phänomen ist der
Wasserschutzpolizei längst bekannt. Einschreiten tut sie nur selten. "Wenn
die Jetski-Fahrer die Wellen für ihre Mätzchen nutzen, ist das noch kein
Fall für uns. Die meisten Binnenschiffer haben sich daran gewöhnt. Treibt
es aber einer zu bunt, dann kommen wir", erklärt Ramon van der Maat,
Sprecher der Wasserschutzpolizei.
Wellenreiten, Wettrennen. Erlaubt scheint, was
ausdrücklich nicht verboten ist. Die Rheinschifffahrts-Polizeiverordnung
schreibt keine Höchstgeschwindigkeit vor. Van der Maat: "Auf dem Rhein
darf jeder so schnell fahren wie er will, solange er nicht andere Schiffe
durch Sog- und Wellenschlag gefährdet." Aber: Wassersportler müssen
Schiffen ausweichen. Deshalb darf ein Kapitän den Kurs beibehalten, wenn
ein Jetski-Fahrer direkt auf ihn zusteuert. Der ist selbst dafür
verantwortlich, rechtzeitig abzudrehen.
Bitte immer geradeaus
Die einzige wirkliche Handhabe, die die
Wasserschutzpolizei hat, ist eine Regelung der Wasserskiverordnung, nach
der die Jetski-Fahrer auf ihren Fahrten zu einem bestimmten Ziel einen
"klar erkennbaren Geradeauskurs" einhalten müssen. Also keine Pirouetten,
kein Wellenhopsen, kein sinnloses Hin- und Herfahren. Erlaubt ist dies in
Düsseldorf nur zwischen Rheinkilometer 750 und 753, also zwischen
Sporthafen Lörick und Flughafenbrücke.
Der Jetski-Fahrer, der in Höhe Altstadt etliche
Runden drehte, hatte Glück: Es war kein Wasserschutzpolizei-Boot in der
Nähe. Sonst hätte er wohl ein 100-Euro-Knöllchen bekommen.
Quelle: "
der Westen "
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